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Apotheken, die noch nicht zum Vertrag mit der Barmer GEK beigetreten sind, können bald keine Rezepte für Hilfsmittel mehr abrechnen. Ab dem 1. Januar endet die Übergangsfrist für den Bereich Orthopädietechnik (z.B. Kompressionsstrümpfe, Blutdruckmessgeräte und Medikamentenvernebler), am 31. Januar die für den Bereich Rehatechnik (z.B. Gehhilfen und Stomaartikel).

Die entsprechenden Anlagen des vdek-Hilfsmittelliefervertrages hatte die Barmer GEK im Februar 2010 gekündigt; ein neuer Rahmenvertrag trat wenig später in Kraft, daraufhin war der Deutsche Apothekerverband (DAV) mit seinen 15.200 Apotheken beigetreten. Im Bereich Rehatechnik gibt es keinen Rahmenvertrag mit dem DAV, sodass alle Apotheken einzeln beitreten müssen.

Die neuen Verträge stellen  höhere Anforderungen an die Apotheken. Sie müssen bis spätestens März 2013 ein zertifiziertes Qualitätsmanagement-System (QMS) vorweisen, außerdem müssen Kostenvoranschläge ausschließlich elektronisch eingeholt werden.

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/apothekenpraxis/barmer-schaltet-vertraege-scharf“]Link zur Quelle (Apotheke adhoc)[/ilink]