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Wenn der Versorgungsgrundsatz „ambulant vor stationär“ beibehalten wird, hat der Bereich Homecare allein aufgrund demografischer und sozialer Entwicklungen eine aussichtsreiche Zukunft. Doch nicht immer führt die Demografie automatisch zu einer wachsenden Patientenzahl. Während zum Beispiel die Zahl der Wundpatienten zunehmen wird, ist die Zahl der PEG Patienten zurzeit rückläufig. Auch können medizinische Entwicklungen bestimmte Patientengruppen verkleinern, z.B. durch neue Operationstechniken bei Dickdarmkrebs könnte die Zahl der Stoma-Patienten sinken.

Dennoch wird der Bedarf über alle Bereiche an dieser Form der ambulanten Versorgung zunehmen. Dies hat auch die MedInform-Konferenz „Homecare: eine ambulante Perspektive? – Einflussfaktoren und Zukunftsszenarien“ mit rund 50 Teilnehmern am 1. Dezember 2011 in Bonn zum Ergebnis.

Homecare sorgt dabei auch für die Autonomie von Patienten und deren Angehörigen und ermögliche dadurch ein selbstbestimmteres Leben.

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