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Die Barmer GEK ist dem Bundesverband Internetmedizin (BiM) beigetreten und damit eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen im Verband. Dr. Mani Rafii, Vorstand der Barmer GEK, erklärt: „Die Barmer GEK unterstützt die Internetmedizin wie etwa den Ausbau telemedizinischer Anwendungen, sofern sie einen konkreten Mehrwert für den Patienten haben, diesen in einer grundlegenden Evaluation nachweisen und höchsten Datenschutzanforderungen genügen. Mit dem Beitritt zum Fachverband BiM will die Barmer GEK erreichen, dass die Internetmedizin zum Wohle der Patienten optimal eingesetzt wird.“

Dass Internetmedizin für die Kasse keineswegs Neuland ist zeigt die Tatsache, dass die Barmer GEK einer der wenigen Kassen ist, die digitale und internetbasierte Angebote im Leistungskatalog hat. So bietet sie als einzige Kasse im Rahmen des Kinder- und Jugendprogramms das telemedizinische Konsiliararztsystem „PädExpert“ an, das die Versorgung von Heranwachsenden verbessern soll, die unter seltenen oder chronischen Erkrankungen leiden. Das ist auch im Bundesverband positiv aufgefallen. „Die Barmer GEK hat immer wieder bewiesen, dass sie die Rolle des Gestalters der Internetmedizin einnimmt und hohe Qualitätsstandards von ihren Partnern einfordert. Daher freuen wir uns, einen solchen Partner als Mitglied des Bundesverbands Internetmedizin begrüßen zu können“, so BiM-Vorstandschef Sebastian Vorberg. Neben der Barmer GEK ist mit der AOK Nordost die einzige weitere gesetzliche Krankenkasse im Verband vertreten.

Kommentar: Die Gründung einer Organisation wie dem Bundesverband Internetmedizin ist die logische Konsequenz auf den rasant wachsenden Markt von medizinischen Angeboten im Internet. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte sorgt die zunehmende digitale Vernetzung zu einer Verschiebung vom passiven Leistungsempfänger hin zum bewussten Konsumenten und mündigen Patienten. Das Internet und die Digitalisierung könnten demnach das Patient Empowerment unterstützen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) suchten im Jahr 2015 knapp 40 Mio. Menschen in Deutschland online nach Informationen zum Thema Gesundheit, angefangen bei Themen wie Ernährung bis hin zu gesundheitserhaltenden Maßnahmen. Dies entspricht zwei Dritteln aller Internetnutzer ab zehn Jahre. Anlässlich des Weltgesundheitstags teilte Destatis weiterhin mit, dass dies einem Zuwachs von knapp elf Prozentpunkten entspreche. Frauen zeigten dabei ein stärkeres Interesse an Gesundheitsthemen: 76 Prozent der Internetnutzerinnen informierten sich online zum Thema Gesundheit, während dies nur 59 Prozent der männlichen Internetnutzer taten.

[ilink url=“https://presse.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Presseportal/Subportal/Presseinformationen/Aktuelle-Pressemitteilungen/160330-Internetmedizin/PM-Internetmedizin.html“] Link zur Quelle (Barmer GEK)[/ilink]