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Das Pharmaunternehmen Janssen Pharmaceutical, Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson, hat einen neuen Geschäftsbereich, „Janssen Global Public Health (GPH)“, gegründet. Dieser soll sich um die Arzneimittelversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern kümmern.

Im Fokus stehe dabei die klinische Arzneimittel-Entwicklung sowie die Konzeption und Realisation von Marktzugangsstrategien, in Zusammenarbeit mit Regierungen, Behörden und nicht staatlichen Hilfsorganisationen. Das Hauptaugenmerk bei den Präparaten liege auf HIV und multiresistenter Tuberkulose, Wurmerkrankungen sowie den Tropenkrankheiten Flussblindheit und Elephantiasis.

Gegen Elephantitis und Flussblindheit wird derzeit eine Neuformulierung des Wirkstoffs Flubendazol getestet, und für den verwandten Wirkstoff Mebendazol soll eine neuartige, kaubare Formulierung entwickelt werden. Im Rahmen der 2012 verabschiedeten „London Declaration“ verpflichtet sich Janssen, bis 2020 jedes Jahr 200 Mio. Dosen dieses Anthelminthikums an Entwicklungsländer zu spenden.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/article/854017/neuer-geschaeftsbereich-janssen-will-entwicklungslaendern-expandieren.html“] Link zur Quelle (aerztezeitung.de)[/ilink]