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Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson (J&J) kann auf eine Einigung im Rechtsstreit um unerlaubtes Marketing für das Psychopharmakon Risperdal hoffen. Dem Unternehmen drohen laut US-Medien Strafzahlungen von mindestens 1,5 Mrd. Dollar. Die Summe setze sich zusammen aus Strafzahlungen und Schadenersatzansprüchen. J&J hatte mitgeteilt, dass sich der Konzern auf die Beilegung der Rechtsstreitigkeiten vorbereite und deshalb seine Rückstellungen erhöhe.

Hintergrund des Rechtsfalls war eine Klage des Justizministerium im Jahr 2010, weil J&J das Medikament zur Behandlung von Krankheiten beworben haben soll, für die es nicht zugelassen war. Zudem soll der Konzern Ärzte und Dienstleister bezahlt haben, damit diese die Medikamente bevorzugt verschreiben. Risperdal wird etwa zur Behandlung von Schizophrenie und bipolaren Störungen eingesetzt und war bis zum Ende des US-Patents 2007 der Bestseller des Konzerns.

Unter dem neuen Vorstandschef Alex Gorsky versucht der Konzern derzeit, wieder auf Kurs zu kommen.

[ilink url=“http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:pharmakonzern-johnson-johnson-auf-dem-weg-der-besserung/70054089.html#utm_source=rss2&utm_medium=rss_feed&utm_campaign=/unternehmen“] Link zur Quelle (Financial Times Deutschland)[/ilink]