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Johnson & Johnson, ein US Pharmakonzern, hat die Lizenzen an einem monoklonalen Antikörper, der unter anderem zur Bekämpfung von Knochenmarkkrebs eingesetzt werden soll, erworben. Im Zuge dessen erwarb das Unternehmen zusätzlich zu den Lizenzen eine 10,7%-ige Beteiligung an der dänischen Biotechnologiefirma Genmab. Die Nachricht lies den Kurs der Genmab-Aktie an der Kopenhagener Börse um zeitweise mehr als 21 Prozent steigen.

Genmab erhält für die Lizenzen umgerechnet 55 Millionen Dollar. Rund 80 Millionen Dollar kommen aus dem Verkauf von 5,4 Millionen neuen Genmab-Aktien an Johnson & Johnson im Zuge einer Privatplatzierung hinzu. Aber der eigentliche Kaufpreis entsteht durch bis zu einer Milliarde Dollar an erfolgsabhängigen Zahlungen, die Johnson & Johnson zahlen muss, sofern die Substanz Daratumumab vorher festgelegte Entwicklungs-, Zulassungs- und Umsatzziele erreicht.