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Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson (J&J) musste im zweiten Quartal 2012 aufgrund von Einmaleffekten einen Gewinneinbruch ausweisen. Wie der Konzern erklärte, schrumpfte der Umsatz auf 16,48 Mrd. Dollar (-0,7 Prozent). J&J begründete dies mit der anhaltenden Dollar-Stärke, die sich negativ auf den Absatz im Ausland auswirke.

Vor Sondereffekten hatte das Unternehmen je Aktie 1,30 Dollar (bzw. 3,6 Mrd. Dollar) verdient und damit einen US-Cent mehr als im Schnitt erwartet. Doch Abschreibungen auf Forschungs- und Entwicklungsprojekte, eine höhere Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten sowie Integrationskosten für die schweizerische Synthes drückten den Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp die Hälfte auf 1,41 Mrd. Dollar. (-49,3 Prozent). Sonderposten hätten den Gewinn nach Steuern demnach insgesamt mit 2,2 Mrd. Dollar belastet.

Im Pharmageschäft musste J&J jüngst einen Rückschlag einstecken. Die Amerikaner zogen Anfang Juli zusammen mit Bayer den Antrag bei der US-Gesundheitsbehörde FDA zurück, das Medikament Xarelto auch zum Schutz vor Stentthrombosen bei Patienten mit der Herzkrankheit ACS zuzulassen.

[ilink url=“http://www.jnj.com/connect/news/financial/johnson-and-johnson-reports-2012-second-quarter-results“] Link zur Quelle (J&J)[/ilink]