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Das Kabinett stimmte am Mittwoch dem Entwurf des Gesundheitsministeriums zu, den Beitragssatz um 0,1 Prozentpunkte zu erhöhen. Der Beitrag soll demnach zum 1. Januar 2013 von 1,95 auf 2,05 Prozent steigen. Diese Maßnahme soll rund 1,1 Mrd. Euro einbringen.

In diesem Zusammenhang sollen die Leistungen steigen, Pflege-Wohngemeinschaften gefördert und Leistungen flexibler gehandhabt werden. Zudem will man die Begutachtung von Pflegefällen verbessern.

Allerdings stoßen die Pläne auf Kritik von den Krankenkassen, da der schon lange  angemahnte neue Pflegebegriff fehlt und damit keine aktuelle Grundlage für alle Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung vorliegt. Im Weiteren fordern die Krankenkassen eine Nachbesserung bei der gesondert geplanten steuerlichen Förderung privater Pflegezusatzversicherungen.

Auch der Vize-Chef der Unionsfraktion, Johannes Singhammer (CSU), forderte eine „attraktive steuerliche Regelung für die private Vorsorge und Zulagen für Geringverdiener“, da die geplante Förderung von 100 Mio. Euro zu gering sei.

[ilink url=“http://www.hausarzt.de/content/red.otx/1108,118218,0.html“] Link zur Quelle (hausarzt.de)[/ilink]