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Bis Ende 2013 müssen Pharmafirmen einen erhöhten Herstellerrabatt von 16 Prozent zahlen. Routinemäßig prüft das Bundesgesundheitsministerium, ob die Krankenkassen noch immer auf dieses Sonderopfer angewiesen sind. Obwohl nicht zu befürchten ist, dass die Pharmaunternehmen vorzeitig aus ihrer Pflicht entlassen werden, drohen die Kassen  schon mit neuen Zusatzbeiträgen, sollte sich an dem Status Quo im nächsten Jahr etwas ändern.

Für 2013, befürchten Barmer GEK und KKH-Allianz, könnten die Einnahmen die Ausgaben nicht mehr abdecken und der Rahmen des Gesundheitsfonds unter Druck geraten. In den Bereichen Arzneimittel und Krankenhäuser könnten die Ausgaben dann wieder steigen, da dadurch auch das Preismoratorium und der erhöhte Herstellerrabatt beendet sein würden. Dann würden in letzter Konsequenz bald auch wieder Zusatzbeiträge fällig.

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