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Angesichts der Milliardenüberschüsse der Krankenversicherung erwägt Volker Kauder (CDU) eine Senkung des Beitragssatzes um 0,1 auf 15,4 Prozent. Anfang vergangenen Jahres hatte die Koalition den Beitragssatz zur Krankenversicherung von 14,9 auf 15,5 Prozent erhöht.

Die von der FDP geforderte Abschaffung der Praxisgebühr lehnte Unionsfaktionschef Kauder ab. Vorrangiges Ziel müsse sein, die Finanzierung des Gesundheitssystems dauerhaft zu stabilisieren. Wegen der Bevölkerungsentwicklung würden die Krankenkassenausgaben steigen.

Die Praxisgebühr bringt jährlich zwei Milliarden Euro. Das ursprüngliche Ziel der Reduzierung unnötiger Arztbesuche ist Studien zufolge nicht erreicht worden.

[ilink url=http://www.sueddeutsche.de/politik/unionsfraktion-lehnt-fdp-vorschlag-ab-kauder-gegen-streichung-der-praxisgebuehr-1.1304885]Link zur Quelle (Süddeutsche Zeitung)[/ilink]