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Die KKH-Allianz (1,8 Mio. Versicherter) hat im ersten Halbjahr 2012 5,9 Prozent je Versichertem mehr für Arzneimittel ausgegeben als im Vorjahreszeitraum, das entspricht einem Plus von 8 Mio. Euro auf 366 Mio. Euro.

Die Hauptursache dafür sei ein erhöhter Durchschnittspreis für Arzneimittel. „Insbesondere patentgeschützte teure Arzneimittel sind wieder häufiger verordnet worden“, sagte der Kassen-Vorstandschef Ingo Kailuweit. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, die Nutzenbewertung der patentgeschützten Arzneimittel voranzutreiben, die bereits auf dem Markt verfügbar seien. „Der vom Gesetzgeber verordnete Sparkurs darf nicht verwässert werden“, so Kailuweit weiter.

Zudem sprach sich Kailuweit dafür aus, die Forderung der Apotheker nach einer deutlichen Anhebung des Apothekerzuschlags je verkaufter Arzneimittelverpackung detailliert zu prüfen. „Alle Beteiligten täten gut daran, den Anschein der Klientelpolitik zu vermeiden“, warnte Kailuweit. Sollte der Zuschlag erhöht werden, müssten entsprechende betriebswirt­schaftliche Kennzahlen dies begründen können, so seine Forderung.

[ilink url=“http://www.kkh-allianz.de/index.cfm?pageid=2669&pk=119131″] Link zur Quelle (KKH-Allianz)[/ilink]