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Der kommunale Klinikverbund Vivantes soll auch unter einem neuen Senat in Hand des Landes Berlin bleiben. Berlin bleibe bis mindestens 2020 Eigentümer des Unternehmens, dessen Wettbewerbsfähigkeit angesichts privater und kirchlicher Konkurrenten aber gesteigert werden müsse. Bis 2020 soll das Land deshalb Vivantes keine Gewinne entnehmen, 2010 waren es 6,3 Mio. Euro.

In den kommenden Jahren soll Vivantes außerdem 180 Mio. Euro an Krediten für dringende Investitionen aufnehmen Wachsen will das Unternehmen auch mit besonderen Angeboten für zahlungskräftige Patienten.

Derzeit arbeiten 2000 der 13 300 Vivantes-Mitarbeiter bei zwölf Tochterfirmen. Der größte kommunale Klinikverbund hat im Gegensatz zu vielen öffentlichen Wettbewerbern in den letzten Jahren stets schwarze Zahlen geschrieben: Von dem in 2011 erwirtschafteten 865 Mio. Euro Umsatz blieben immerhin 5 Mio. Euro als Gewinn übrig. Verglichen mit den privaten Klinikbetreibern hinkt aber auch Vivantes der Konkurrenz hinterher.

[ilink url=“http://www.tagesspiegel.de/berlin/klinikkonzern-vivantes-will-millionen-investieren/4693090.html“] Link zur Quelle (Der Tagesspiegel)[/ilink]