Seite auswählen

In der Debatte um Korruption bei Ärzten hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) eine gesetzliche Regelung nicht ausgeschlossen. Möglich sei, dass das Bundesgesundheitsministerium eine Änderung des Berufsrechtes vornimmt.

Bislang verantworten die Landesärztekammern die Berufsordnungen, in denen Regeln für Mediziner festgeschrieben sind. Bislang können aber nur angestellte Ärzte wegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme nach dem Strafgesetzbuch belangt werden.

Hintergrund der nun laut gewordenen Forderungen ist der Verdacht, dass die Ärztekammern nicht vehement genug gegen bestechliche Mediziner vorgehen.

Jedoch würden zunächst die Stellungnahmen von Ärzten und Kassen zu den bestehenden Regelungen und Sanktionsmechanismen ausgewertet.

Auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hatte zuvor gesetzliche Maßnahmen gegen Ärztekorruption nicht ausgeschlossen.

[ilink url=“http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52912″] Link zur Quelle (Äerzteblatt)[/ilink]