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Eine Untersuchung des Zweckverbands der Krankenhäuser Südwestfalen zeigt, dass Krankenhäuser nicht – wie in der Presse oft dargestellt – nur Kostentreiber, sondern auch Wachstums- und Beschäftigungsmotor für einen regionalen Standort darstellen. Von der Wirtschaftskraft einer Klinik bleiben 60 Prozent in der Region, von der Beschäftigungswirkung sogar 70 Prozent. Auf eine Vollzeitstelle in der Klinik kommt nach Angaben der Studien noch einmal dieselbe Zahl bei Zulieferern und Unternehmen in angeschlossenen Bereichen.

Die Sicherung von Umsatz und Arbeitskräften in der Umgebung werde noch dadurch gestärkt, dass Krankenhäuser einen festen Standort haben, den sie nicht einfach verlegen können. Außerdem seien sie von Konjunkturschwankungen weitestgehend unabhängig.