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Die von statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichte Krankenhausstatistik 2012 offenbart einen eindeutigen Trend: Weniger Krankenhäuser und Betten, mehr Patienten und Mitarbeiter.

So ist etwa die Zahl der Planbetten in deutschen Kliniken um rund 1 Prozent bzw. 500 auf 501.489 zurückgegangen. Die Anzahl der Kliniken sank um 28 auf 2.017. Stärkste Trägergruppe sind die Freigemeinnützigen, die 35,6 Prozent der Krankenhäuser betreiben, knapp gefolgt von den privaten mit 34,5 Prozent und den öffentlichen mit 29,7 Prozent.

Im Jahr 2012 wurden rund 18,6 Millionen Patientinnen und Patienten stationär im Krankenhaus behandelt, das waren 1,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mit Blick auf die Trägerstruktur lässt sich festhalten, dass die öffentlichen Träger unangefochten an der Spitze der behandelten Patienten liegen. Sie behandelten mit 9,1 Millionen knapp die Hälfte der 18,6 Millionen Patienten. Auf die freigemeinnützigen Häuser entfielen knapp 6,1 Millionen und auf die privat geführten gut 3,1 Millionen Behandlungsfälle.Ein Aufenthalt im Krankenhaus dauerte durchschnittlich 7,6 Tage (2011: 7,7 Tage).

Rund 852.000 Vollkräfte waren 2012 in der akuten Krankenversorgung tätig. Knapp 143.000 Vollkräfte gehörten zum ärztlichen Dienst und 709.000 zum nichtärztlichen Dienst, darunter allein 313.000 Vollkräfte im Pflegedienst (2011: 311.000). Die Zahl der im Krankenhaus beschäftigten Vollkräfte nahm im Vergleich zum Vorjahr im ärztlichen um 2,7 Prozent, im nichtärztlichen Dienst um 3,3 Prozent zu.

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