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Ginge es nach dem GKV-Spitzenverband würde künftig nicht mehr über den Kassenabschlag der Apotheken verhandelt. In einer Stellungnahme zur AMG-Novelle fordert der Spitzenverband die Rückkehr zu dem alten Wert von 2,30 Euro.

Ein Kritikpunkt ist die immer noch nicht abgeschlossene Entscheidung zum Kassenabschlag für die Jahre 2009 und 2010. Nach Klagen gegen die Entscheidung der Schiedsstelle sind beide Verfahren derzeit beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg anhängig. Auch Verhandlungen mit der Selbstverwaltung der Apotheker funktionieren aus Sicht der Kassen nicht.

Bis 2008 galt der Wert von 2,30 Euro. Dieser wurde in freien Verhandlungen durch eine Schiedsstelle für 2009 und 2010 auf 1,75 Euro gesenkt. Für die Krankenkassen bedeutet eine Absenkung des Zwangsrabatts um 10 Cent rund 60 Mio. Euro Mehrausgaben.

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/politik/gkv-keine-ruecksicht-auf-apotheken“]Link zur Quelle (Apotheke adhoc)[/ilink]