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Wie das Statistische Bundesamt in der vergangenen Woche mitteilte, sind Krebserkrankungen mit ca. einem Viertel die zweithäufigste Todesursache. In Deutschland starben im vergangenen Jahr 409.022 Männer und 449.746 Frauen. 41 Prozent hiervon erlitten einen Herzinfarkt oder starben aufgrund anderer Herz-Kreislauferkrankungen. 3,9 Prozent aller Todesfälle haben keine natürliche Ursache (Suizid, Unfall, Vergiftungen, etc.)

Kommentar: Bereits heute haben Krebserkrankungen in der Todesursachenstatistik mit ca. 25,5 Prozent einen hohen Anteil. Laut einer Studie des Instituts für Gesundheitssystemforschung (IGSF) werden Krebserkrankungen bis zum Jahr 2050 um 28 Prozent zunehmen (demographiebereinigt sogar um 52 Prozent). Damit werden Krebserkrankungen auch in den kommenden Jahren trotz besser entwickelter Therapien eine der größten gesundheitlichen Probleme bleiben. Dies wird auch das Versorgungsangebot sowohl in der Pharmaindustrie aber auch in der Pflege und den hierzu erforderlichen Hilfsmitteln weiterhin stark beinflussen.
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[ilink url=“http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=47453″]Deutsches Ärzteblatt[/ilink]