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Mediziner des Universitätsklinikums Leipzig (UKL)haben eine eigene Operationsmethode entwickelt, die künftig mehr Kindern eine offene Bauch-Operation ersparen kann, wenn sie künstlich ernährt werden müssen. Für diese Form der Ernährung ist ein Zugang zum Magen von außen durch die Bauchwand nötig, der mit einem minimalinvasiven Eingriff geschaffen werden kann. Für Patienten bedeutet dies eine kleinere, kaum sichtbare Wunde im Nabel und eine geringere OP-Zeit.

Das geht jedoch nur, wenn die Kinder nicht zu dick sind oder unter Verwachsungen im Bauchraum leiden. Die UKL-Mediziner um den Kinderchirurgen PD Dr. Ulf Bühligen können mit ihrer Weiterentwicklung des minimalinvasiven Verfahrens, der Eintrokartechnik, nun auch diese Patienten mit einem kleinen Eingriff operieren.

21 Kinder und Jugendliche zwischen 0 und 21 Jahren wurden bislang mit der neuen Methode (laparoskopisch assistierte PEG-Anlage in Eintrokartechnik) operiert, bei der zur Unterstützung der PEG ein Laparoskop eingesetzt wird. Dieses optische Instrument ermöglicht die Darstellung der Bauchhöhle und des äußeren Magens bei schwierigen anatomischen Verhältnissen.  Bei diesem Verfahren ist nur ein einziger Zugang über den Bauchnabel nötig. Durch einen sechs Millimeter großen Schnitt werden dabei die Optik und die Instrumente in die Bauchhöhle eingeführt.

[ilink url=“http://www.uniklinikum-leipzig.de/r-pressemitteilungen.html?modus=detail&pm_id=5224″] Link zur Quelle (UKL)[/ilink]