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Der deutsche Chemiekonzern Lanxess geht über sein Langenfelder Tochterunternehmen Saltigo eine Kooperation mit dem Pharmakonzern Daiichi Sankyo ein und stellt künftig Wirkstoffe für Japans drittgrößten Pharmakonzern her.  Finanzielle Einzelheiten wurden nicht genannt.

Die Auftragsproduktion stehe im Zusammenhang mit einem Wirkstoffprojekt des Tokioter Unternehmens. Der Geschäftsführer von Saltigo, Wolfgang Schmitz, zeigte sich sehr zufrieden: „Daiichi Sankyo ist eines der größten Pharmaunternehmen im weltweit zweitgrößten Pharmamarkt und hat sich entschlossen, mit Saltigo als einem ebenfalls weltweit geschätzten Custom Manufacturing-Partner zusammenzuarbeiten. Diese Entscheidung von Daiichi Sankyo ist eine große Ehre für uns, stellt sie doch die Weichen für eine Fortsetzung und proaktive Weiterentwicklung unserer Geschäftsbeziehungen.“

Lanxess hatte seine Geschäfte mit der Lohnfertigung für Pharma-, Agrochemie und Spezialchemiefirmen in seiner Tochter Saltigo konzentriert. Das Unternehmen ist Teil des Geschäftsbereichs Advanced Intermediates, der 2012 rund 1,7 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete.

Das in Tokio angesiedelte Daiichi Sankyo gilt als eines der 20 führenden pharmazeutischen Unternehmen weltweit und beschäftigt etwa 30.000 Mitarbeiter.

[ilink url=“http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chemiekonzern-lanxess-landet-pharma-deal/8463516.html“] Link zur Quelle (Handelsblatt.com)[/ilink]