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Für die Verschreibung von Krebsmedikamenten soll das bayerische Pharmaunternehmen Lapapharm 1,5 Mio. Euro Provision an zahlreiche Onkologen gezahlt haben. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt nun wegen Bestechung und Bestechlichkeit gegen Lapharm sowie 48 Onkologen und 18 Zytoapotheker.

Über das Beratungsunternehmen „rgb Onkologisches Management“ mit Sitz in Sarstedt bei Hildesheim soll der bayerische Zytospezialist aus Rosenheim unerlaubte Provisionen und Rückvergütungen für die Verschreibung seiner Krebsmittel an Ärzte gezahlt haben. Diese wurden von der Beratungsfirma als Honorare für Anwenderstudien getarnt. Gegen die Verantwortlichen des Pharmaunternehmens und der Beratungsfirma bestehe der Verdacht der gewerbsmäßigen Bestechung im geschäftlichen Verkehr. Den Ärzten werde gewerbsmäßige Bestechlichkeit und den Apothekern Beihilfe vorgeworfen.

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/panorama/ermittlungen-gegen-lapharm-und-66-aerzte-und-apotheker?page=full#text“] Link zur Quelle (Apotheke Adhoc)[/ilink]