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Auf der Abschlusssitzung der Arbeitsgruppe Gesundheit zu den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und der Union konnte keine Einigung über die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung erzielt werden. Die SPD möchte die einkommensunabhängigen Zusatzbeiträge abschaffen und auch die Arbeitgeber wieder hälftig an den Ausgaben beteiligen.

So soll es laut Lauterbach prozentuale Aufschläge je nach Einkommensstufe geben. Denn ein pauschaler Zusatzbeitrag würde einer „Rentenkürzung durch die Hintertür“ gleichkommen. Auch kann „es nicht sein, dass in Deutschland die steigenden Gesundheitskosten allein von den Arbeitnehmern bezahlt werden“. Daher fordert Lauterbach die Abschaffung des Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent den nur die Arbeitnehmer zur Krankenversicherung beitragen.

Auf die Frage, wer die höheren Kosten des Gesundheitssystems zu tragen hat, gibt es keine Antwort. Dies müssen nun die Parteichefs von SPD und Union klären.

[ilink url=“http://www.spd.de/aktuelles/112238/20131119_ag_gesundheit_lauterbach.html“] Link zur Quelle (SPD)[/ilink]