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In den nächsten Monaten wird es im Hilfsmittelmarkt weitere Reduzierungen der Erstattungspreise geben. Bei vielen Produktgruppen werden Preisgrenzen erreicht, bei denen die Diskussion über neue Vertragsinhalte beginnen kann. Eine permanente Preisreduzierung bei ähnlichen Verträgen bzw. ähnlichen Leistungsinhalten kann nicht langfristig funktionieren. Die Leistungserbringer müssen ab einer zu definierenden Preisgrenze deutlich machen, dass es einen Unterschied zwischen einem Produktlieferanten und einem Patientenversorger gibt. Es sollte schon im ersten Satz des Vertrages klar werden, dass es sich um unterschiedliche Verträge handelt. Nur so haben die Leistungserbringer eine Chance, einem reduzierten Preis auch eine angemessene Leistung zuzuordnen.