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Der Münchener Industriegasespezialist Linde setzt neben dem klassischen Geschäft mit Industriegasen und dem Erdöl- und Gasgeschäft große Hoffnungen auf das Medizingeschäft: „Ganz grundsätzlich ist der Healthcare-Markt ein zukunftsträchtiges Geschäft – ein globaler Megatrend“, sagte Vorstandschef Wolfgang Reitzle auf der Hauptversammlung in München. Erst Anfang des Jahres kaufte die im Dax notierte Gesellschaft dem US-Konkurrenten Air Products das kontinental-europäische Homecare-Geschäft für 590 Millionen Euro ab.

Mit einem Jahresumsatz von fast 1,2 Mrd. Euro ist Linde bereits der weltweit zweitgrößte Anbieter medizinischer Gase nach dem französischen Konkurrenten Air Liquide. Vor allem bei Beratung und Service will der Konzern aufstocken. Dabei hat Reitzle nicht nur die Märkte in Europa und Nordamerika im Blick, sondern will für das Medizingeschäft auch neue Märkte erschließen.

Insgesamt ist Linde ist vor allem dank der weiter hohen Nachfrage in Asien und Amerika mit einem Plus bei Umsatz und Gewinn ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres steigerte Linde den Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) um fast 6 Prozent auf 537 Mio. Euro. Nach Steuern stieg der Gewinn um gut 1 Prozent auf 287 Mio. Euro im ersten Quartal. Der Umsatz kletterte um 5,4 Prozent auf 3,51 Mrd. Euro.

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