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Für den Schweizer Pharmazulieferer Lonza hat sich die Übernahme des US-Konzerns Arch Chemicals im letzten Jahr ausgezahlt: Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um knapp 65 Prozent auf 1,964 Mrd. Franken (1,6 Mrd.Euro). Der Reingewinn sank nach Firmenangaben um 3 Prozent auf 94 Mio. Franken.

Mit der Übernahme hat sich Lonza neben der Auftragsherstellung etwa für den Pharmakonzern Novartis ein zweites Standbein geschaffen und erreichte so eine führende Stellung im Markt für Wirkstoffe gegen schädliche Organismen. Dabei geht es um Hygiene- und Desinfektionsmittel etwa für den Gesundheitsbereich oder zur Wasserbehandlung. Lonza zahlte für Arch 1,2 Mrd. Dollar in bar und übernahm zudem Verbindlichkeiten der Amerikaner.

Lonza sprach von einer grundlegend guten Nachfrage in allen Märkten. Für das laufende Jahr peilt der Konzern ein Wachstum des Betriebsgewinns zwischen zehn und 15 Prozent an.

[ilink url=“http://www.lonza.com/en/about-lonza/media-center/news/2012/120725-hyr-e.aspx“] Link zur Quelle (Lonza)[/ilink]