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Der amerikanische Mischkonzern General Eletric (GE) plant seinen Anteil von High-End-Geräten, zu denen u.a. Magnetresonanztomografen und Computertomografen zählen, in Deutschland zu verdoppeln und teilweise zu verdreifachen. Derzeit sei der Konzern mit einem Jahresumsatz von 116 Mrd. Euro im deutschen Markt nach eigenen Angaben unterrepräsentiert.

„Die Lücke zwischen unserem Marktanteil in den USA und in Deutschland ist in großen Teilen dem Versäumnis geschuldet, hierzulande akademische Kooperationspartner aufzubauen“, ist sich Theodor Vetter, Strategic Initiatives Leader MRI in Garching sicher.

Aus diesem Grund will der Konzern den Ausbau seines Forschungszentrums-Garching vorantreiben. GE investiert dafür 30 Millionen Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter soll auf etwa 500 in den kommenden Jahren nahezu verdoppelt und die Gebäudefläche erweitert werden. Ferner wolle man die Beziehungen zu deutschen Unikliniken intensivieren, da dort verwendete Ausbildungsgeräte einen maßgeblichen Einfluss auf spätere Kaufentscheidungen der Ärzte hätten.

Um seine Expansionbestrebungen zu forcieren, plane das Unternehmen auch Zukäufe und sei bereit, ernsthaft zu investieren, jedoch eher in Technologien als in Marktanteile.

[ilink url=“http://www.kma-online.de/nachrichten/politik/id__29101___view.html“] Link zur Quelle (kma-online.de)[/ilink]