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Die US-Ingenieure des Rehabilitation Institute of Chicago, dessen myoelektrische Armprothese inzwischen von kommerziellen Anbietern aufgegriffen wurde, haben nun eine ähnliche robotergesteuerte Prothese für Oberschenkelamputierte , die die Bewegungen im Knie- und Fußgelenk durch gezielte Muskelbewegungen im Stumpf intuitiv steuern können, vorgestellt.

Die verwendeten elektro­myographischen Sensoren fangen die elektrischen Potenziale auf, die bei der Kontraktion in der Muskulatur im Stumpf entstehen. Diese werden von einem Rechner in der Prothese in Steuersignale umgesetzt, die dann die Motoren im Knie und Fußgelenk in Gang setzen. Dazu ist eine vorbereitende Operation notwendig, genannt  „targeted muscle reinnervation“ (TMR), bei der einzelne Nerven im Stumpf freipräpariert werden, die die Muskeln der fehlenden Extremität innervieren, und dann mit anderen noch vorhandenen Muskeln an Oberarm und Brust verbinden.

[ilink url=“http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55981/Gehirn-steuert-Beinprothese“] Link zur Quelle (aerzteblatt.de)[/ilink]