Seite auswählen

Durch Sparerfolge und die kräftige Nachfrage nach Flüssigkristallen hat der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck die Umsatzprognose für das Gesamtjahr erhöht und wieder mehr verdient als zuletzt.

Der operative Gewinn (Ebitda vor Sondereinflüssen) nahm von Juli bis September binnen Jahresfrist um 15,6 Prozent auf 754,2 Mio. Euro zu. Merck setzte 2,84 Mrd. Euro um – ein Plus von 12,2 Prozent.

Deutschlands drittgrößter Arzneimittelhersteller hatte angesichts einer Serie von Rückschlägen in der Arznei-Entwicklung ein massives Sparprogamm auf den Weg gebracht, in dessen Rahmen Kosten ab 2014 jährlich um 300 Mio. Euro gesenkt werden sollen. Auch der Chef der Pharmasparte wurde ausgetauscht und die Weiterentwicklung von wenig erfolgsversprechenden Mitteln wie dem Parkinson-Medikament Safinamid eingestellt. Parallel kooperiert Merck mit kleineren Biotechfirmen, um sich hoffnungsvolle Wirkstoffe zu sichern und seinen dünnen Nachschub an neuen Arzneien aufzufüllen.

[ilink url=“http://www.merck.de/de/presse/extNewsDetail.html?newsId=6BB34DCE0F0C5596C1257AB7001844B1&newsType=1″] Link zur Quelle (Merck)[/ilink]