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Der amerikanische Pharmakonzern Merck & Co hat sich im Kampf gegen die Generika-Konkurrenz im abgelaufenen Quartal gut geschlagen. Merck & Co baute im dritten Quartal seinen Gewinn auf 1,73 Mrd. Dollar leicht aus nach 1,69 Mrd. vor Jahresfrist.

Der Umsatz sank hingegen um 4 Prozent auf 11,49 Mrd. Dollar. Grund hierfür war neben der Dollarstärke der aufkommende Wettbewerb mit Generikafirmen. Dieser macht sich besonders beim Kassenschlager Singulair gegen Asthma bemerkbar. Infolge des Patentablaufs (seit August in den USA) brach der Umsatz mit der Arznei im Quartal um 55 Prozent auf 602 Mio. Dollar ein.

Geringere Übernahmekosten und Steuergutschriften halfen dem zweitgrößten US-Arzneimittelhersteller nach Pfizer, den Umsatzeinbruch beim Kassenschlager Singulair gegen Asthma abzufedern.

Zur Kompensation baut Konzernchef Kenneth Frazier daher schon seit einiger Zeit das Geschäft mit neueren Präparaten auf: Dazu zählen die Diabetes-Arzneien Januvia und Janumet sowie das HIV-Medikament Isentress. Mit Isentress nahm Merck & Co 399 Mio. Dollar im Quartal ein (+16 Prozent). Die Janumet-Umsätze nahmen ebenfalls um 16 Prozent auf 405 Mio.  Dollar zu – mit Januvia fuhr Merck & Co 975 Mio. Dollar ein (+15 Prozent)

[ilink url=“http://www.mercknewsroom.com/press-release/corporate-news/merck-announces-third-quarter-2012-financial-results“] Link zur Quelle (Merck & Co.)[/ilink]