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In der Vorstandsetage der Krankenkasse IKK Südwest ist Sand im Getriebe. Nach einem Bericht des Saarländischen Rundfunks (SR) hat sich der Chef der Kasse, Frank Spaniol, beurlauben lassen, nachdem in einem anonymen Schreiben gravierende Vorwürfe gegen ihn erhoben worden seien.

Gegen den beurlaubten IKK-Vorstand habe die Staatsanwaltschaft Saarbrücken Vorermittlungen eingeleitet. Ein Sprecher der Behörde teilte dem SR mit, nach der Strafanzeige Spaniols gegen Unbekannt wegen übler Nachrede habe sich ein entsprechender Anfangsverdacht ergeben. Es werde nun auch gegen  ihn selbst wegen möglicher Untreue ermittelt. Er soll von einem Münchner Institut Provisionen für Fortbildungsveranstaltungen erhalten haben, die die IKK bei dem Institut durchgeführt hat. Zugleich seien die Inhalte dieser Veranstaltungen fragwürdig.

Die IKK Südwest (rund 475.000 Mitglieder) war im Jahr 2009 die erste Krankenkasse in Deutschland, die eine Prämie in Höhe von 100 Euro an ihre Mitglieder ausgezahlt hat.

[ilink url=“http://www.sr-online.de/sronline/nachrichten/panorama/Ermittlungen_Beurlaubung_IKK100.html“] Link zur Quelle (SR)[/ilink]