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Das Norddeutsche Apothekerzentrum (NARZ) fordert als erste Abrechnungsstelle eine Vorauszahlung der Rabatte von den Herstellern. Das Rechenzentrum begründet dies damit, dass um den Herstellerrabatt abwickeln zu können, monatlich rund 200 Mio. Euro für drei bis vier Wochen vorfinanziert werden müssten. Infolgedessen entstünden monatliche Zinsbelastungen von etwa 70.000 Euro.

Auf Seiten des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller (BAH) stößt die auf Unverständnis, denn im Rahmenvertrag zur Abwicklung der Herstellerabschläge, der vom Deutschen Apothekerverband (DAV) und den Herstellerverbänden geschlossen wurde, sei ein Vorausabschlag nicht vorgesehen.

Diesen Forderungen vorausgegangen waren Streitigkeiten zwischen dem NARZ und den Hersteller Biogen Idec und Kohlpharma.

[ilink url=“http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/narz-will-vorkasse-von-herstellern“]Link zur Quelle (Apotheke Adhoc)[/ilink]