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Nachdem die TIM-HF-Studie („Telemedical Interventional Monitoring in Heart Failure“) nicht die erwarteten Ergebnisse gebracht hat und eine Verbesserung durch den Einsatz von Telemedizin bei Herzinsuffizinz nicht für jeden Patienten gezeigt werden konnte, hat sich die IKK Südwest dem Thema angenommen.

Zusammen mit dem SHL Telemedizin bietet die Krankenkasse ihren Versicherten mit Herzinsuffizienz der Stadien NYHA II bis IV ambulant wie stationär eine telemedizinische Versorgung an. 1.200 Patienten sollen in das Projekt mit einbezogen werden.

Das Projekt wird durch die Universität Hamburg evaluiert. Es sollen die Veränderung der Leistungsausgaben, die Veränderung der Versorgungsqualität und auf Basis dieser Daten die Kosten-Effektivität ermittelt werden.

Kommentar: Auch wenn das Vorhaben wieder ein Inselprojekt zwischen der Industrie und einer Krankenkasse ist, braucht dieser Bereich weiterhin diese Art von Projekten. Leider ist eine Krankenkasse kaum in der Lage, das Design einer klinischen Studie durchzuführen und die Genauigkeit sicherzustellen, so dass in der offenen Frage der wirtschaftlichen Effizienz hier keine wirklich neuen Erkenntnisse zu erwarten sind.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/815217/ikk-suedwest-holt-herzpatienten-netz.html“]Link zur Quelle (Ärztezeitung)[/ilink]