Seite auswählen

Im Rahmen der Überarbeitung der Hilfsmittel-Richtlinie hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bestehende Regelungen zur Versorgung mit Hörhilfen konkretisiert. Ziel dieser Anpassung ist, dass die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für solche Hörgeräte aufkommt, die nach dem Stand der Medizintechnik Funktionsdefizite des Hörvermögens möglichst weitgehend ausgleichen.

Hierdurch nimmt die neue Richtlinie Bezug auf ein am 17. Dezember 2009 vom Bundessozialgericht gefälltes Urteil zur Hörhilfe-Versorgung, welches den vollständigen Behinderungsausgleich zur Zielsetzung hatte. Der Beschluss des G-BA wird dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt und tritt nach erfolgter Nichtbeanstandung und Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft.

[ilink url=“http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=48590″]aerzteblatt.de[/ilink]