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Um die Nutzenwahrnehmung verschiedener Ansprachewege im Bereich der Ärzte zu ermitteln, wurde in einer Exploration im Auftrag der pharmazeutischen Industrie untersucht, wie zufrieden niedergelassene Ärzte mit dem Nutzen der gängigen Marketinginstrumente sind und welchen Beitrag jedes Instrument zur Nutzen-Zufriedenheitsbilanz leistet. Die Untersuchung wurde vom Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) durchgeführt. 360 niedergelassene Ärzte verschiedener Fachrichtungen wurden befragt, die Beurteilung erfolgte auf einer Skala von -5 = „Vollkommen unzufrieden mit dem Nutzen“ bis +5 = „Absolut zufrieden mit dem Nutzen“.

Folgende Ergebnisse wurden ermittelt (Durchschnittswert je Analysemerkmal):

  • Außendienstbetreuung: +2,8
  • Anzeigen: -3,4
  • Betriebswirtschaftliche Beratungen: +3,2
  • Firmenkontakte (Anfragen Med.-Wiss. Abteilung etc.): +0,3
  • Folder, Flyer (Präparate-bezogen): -1,8
  • Fortbildungsveranstaltungen (medizinisch): +3,5
  • Internet-Angebote: -0,7
  • Kongresse: +1,7
  • Mailings: -2,3
  • Messen und Ausstellungen: +0,8
  • Patientenbroschüren: +2,4
  • Praxis-Service (Abgabe-Artikel): +0,7
  • Studien, Anwendungsbeobachtungen etc.: +3,4

Insgesamt ergab sich eine durchschnittliche Nutzenzufriedenheit von +0,8.

Der Wert von Anzeigen, Mailings und Foldern, aber auch zum Teil von Internetangeboten, wurde als sehr gering erachtet. Vergleicht man den Wert mit dem der Medizintechnischen Industrie, so schneidet diese Branche – bei einem ähnlich gelagerten Instrumentarium – deutlich besser ab (+2,3).

[ilink url=“http://www.pharma-relations.de/news/customer-experience-management-cem-pharma-anzeigen-und-mailings-schmaelern-die-nutzen-bilanz“]Link zur Quelle (Pharma Relations)[/ilink]