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Der Rezeptdienst Ordermed hat sich gut ein Jahr nach seiner Gründung rasant entwickelt und verfügt inzwischen über ein beachtliches Netzwerk – rund 17.000 Ärzte und 497 Apotheken.

Das System des Unternehmen aus dem niedersächsischen Buchholz finanziert sich über die Apotheken: Für 177 Euro Einstiegsgebühr, 53 Euro Monatsbeitrag und 50 Cent pro gelieferter Packung können die Apotheker sich ihre Kunden und ihre Geschäfte sichern, so das Geschäftskalkül von Ordermed.

Ordermed hat sich mit seinem Geschäftsmodell auf die Versorgung von Chronikern fokusssiert und ermöglicht zum Beispiel die Online-Nachbestellung von Dauermedikamenten ohne Arztbesuch. Diese können den behandelnden Arzt z.B. per entsprechender App mittels Smartphone zur Rezeptausstellung beauftragen. Im gleichen Schritt wird die Hausapotheke über das Internet über die Abholung des Rezeptes informiert.

Die Zielgruppe sei laut Firmengründer Bönig sehr groß. „Sieben Millionen Menschen in Deutschland erhalten gleichzeitig fünf oder mehr Medikamente“, so Bönig. „Die Pflegebedürftigen sind dabei die Powernutzer der Apotheken, rund 50 Prozent des Umsatzes gehen auf ihr Konto.“

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