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Apotheken dürfen Patienten keine finanzielle Entschädigung anbieten, wenn ein verordnetes Arzneimittel nicht vorrätig ist und der Patient deshalb ein zweites Mal in die Apotheke kommen muss. Zu diesem Urteil kamen die Richter am Landgericht München I.

Die Wettbewerbszentrale hatte gegen einen Apotheker geklagt, der seinen Kunden einen Gutschein über 10 Euro angeboten hatte, wenn diese ihr verordnetes Medikament nicht direkt mitnehmen konnten und auf eine Auslieferung am selben Tag verzichteten, sondern lieber ein zweites Mal in die Apotheke kommen wollten. Der Gutschein konnte über das gesamte OTC-Sortiment eingelöst werden.

[ilink url=“http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=nachrichten&type=0&no_cache=1&Nachricht_ID=45291&Nachricht_Title=Nachrichten_Gericht+verbietet+Abholentsch%E4digung“] Link zur Quelle (Pharmazeutische Zeitung)[/ilink]