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Bei Kostensenkung in der Produktion, Global-Sourcing und ähnlichen Stichworten denken Hersteller von Medizinprodukten an asiatische Länder wie vor allem China. Allerdings ist das Management einer Produktion in Fernost mit Risiken und Reibungsverlusten behaftet. Insbesondere bei hochwertigen Gebrauchsgütern werden daher meist allenfalls einfache Bauteile in China oder den Tigerstaaten hergestellt.

Seltener rückt das europäische Ausland in das Bewusstsein der Produzenten, schon eher wird beim Outsourcing von Entwicklungsleistungen an Länder wie Österreich und Schweiz gedacht. Dabei hat gerade Österreich viele Standortvorteile: neben der sprachlichen, räumlichen und kulturellen Nähe liegen die Lohnkosten rund 10-20% niedriger als in Deutschland.

Es haben sich in Österreich einige Systemanbieter etabliert, die gerade auch im Bereich High-Tec alle Schritte von der Entwicklung  bis zur industriellen Produktion abdecken und auch modular alle Einzelschritte als Dienstleistung anbieten. Dadurch können Entwicklungskosten gespart und unter Umständen auch Time-to-Market reduziert werden.

Der Bereich wächst, von 2010 auf 2011 konnte  Österreich seine Medizintechnik-Exporte nach Deutschland von 217 Mio. Euro auf 263,8 Mio. Euro (+17,4%) steigern.

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