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Die Paul Hartmann AG startet angesichts des schwierigen Marktumfelds einen Sparkurs. Alle Gesellschaften des Konzerns seien aufgerufen, kurzfristig Maßnahmen für einen zusätzlichen Ergebnisbeitrag zu definieren, teilte das Unternehmen mit.
 
Der Hintergrund ist, dass hohe Rohstoffpreise, ein schwacher Euro und die Eurokrise die Geschäfte belasten. Besonders die Tochtergesellschaften in den südeuropäischen Ländern Griechenland, Italien, Spanien und Portugal hätte unter der Schuldenkrisen zu leiden.Darüber hinaus gäbe es einige Probleme bei Sterilprodukten sowie Mehraufwendungen durch den Aufbau der Marketing- und Vertriebskapazitäten im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Vivano-Systems zur Unterdruck-Wundtherapie
 
Der Pflegespezialist Hartmann hat im ersten Halbjahr den Umsatz zwar um 3,4 Prozent auf 874,3 Mio. Euro gesteigert, das Konzernergebnis ging allerdings um 6,5 Prozent auf 32,8 Mio. Euro zurück. .
 
Der Anteil der medizinischen Kernsegmente (Wundmanagement, Inkontinenzmanagement, Infektionsmanagement) lag bei 84,7 Prozent. Der Umsatz verteilte sich wie folgt:
  • Wundmanagement:  234,5 Mio. Euro (+ 3,2 Prozent)
  • Inkontinenzmanagement: 316,2 Mio. Euro (+ 4,9 Prozent)
  • Infektionsmanagement: 190,1 Mio. Euro (leicht unter Vorjahressniveau) 
  • weitere Konzernaktivitäten: 133,5 Mio. Euro (+ 7  Prozent)
Für das Gesamtjahr werde ein Ergebnis leicht unter Vorjahresniveau erwartet, teilte Vorstandschef Rinaldo Riguzzi mit. Hartmann beschäftigt aktuell 10.000 Menschen.
 
[ilink url=“http://www.hartmann.info/images/20120814_Q2_2012_NHGZT_d_v10_c.pdf“] Link zur Quelle (Paul Hartmann AG)[/ilink]