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Der Heidenheimer Medizinprodukte-Konzern Paul Hartmann hat im ersten Halbjahr 2013 weniger Gewinn gemacht als im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) ging um 2,4 Prozent auf 50,3 Mio. Euro zurück. Das Konzernergebnis verschlechterte sich um 3,9 Prozent und liegt bei 31,5 Mio. Euro.

Den Gewinnrückgang führt Hartmann auf Investitionen in Sortimente und Märkte, die im Rahmen des Konzernprogramms Benchmark den Wachstumskurs des Unternehmens für die kommenden Jahre absichern sollen, zurück. Zu den Investitionen zähle zum Beispiel der Auf- und Ausbau der Vertriebsaktivitäten im Bereich Unterdruck-Wundtherapie und moderner Wundbehandlung sowie im Bereich Hände- und Flächendesinfektion

Während die Gewinne rückläufig sind, stiegen die Umsätze des Unternehmens um 1,7 Prozent auf 888,8 Millionen Euro. Die Umsatzzahlen in allen Marktsegmenten des Unternehmens stellen sich wie folgt dar:

  • Wundmanagement: +2,3 Prozent auf 239,9 Mio. Euro. Wachstumsimpulse gingen von den Produktsystemen für die moderne Wundbehandlung sowie bei postoperativen Verbänden aus
  • Inkontinenzversorgung: -1,0 Prozent auf 313,1 Mio. Euro. Maßgeblich für diese Entwicklung war der bewusste Verzicht auf unprofitable Umsätze im Rahmen von Ausschreibungen in einigen Absatzmärkten.
  • Infektionsmanagement: +4,5 Prozent auf 198,6 Mio. Euro. Besonders in den Produktkategorien OP-Komplettsets, Hände- und Flächendesinfektionsmittel sowie OP-Einweginstrumente konnte das Unternehmen erfreuliche Umsatzzuwächse erzielen.
  • weitere Konzernaktivitäten: +2,8 Prozent auf 137,2 Mio. Euro.  Zu dieser Steigerung trug insbesondere die NOGE-Gruppe bei.

2013 will das Unternehmen das EBIT und Konzernergebnis trotz des rückläufigen Ergebniss zur Jahresmitte steigern.

[ilink url=“http://www.hartmann.info/DE/183842.php“] Link zur Quelle (Paul Hartmann)[/ilink]