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Wie Medien berichteten, scheint der US-Pharmakonzern Pfizer Interesse an dem britischen Pharma-Unternehmen AstraZeneca zu haben. Angeblich hat Pfizer ein Angebot von etwa 100 Mrd. US-Dollar unterbreitet. Die Informationen stammen von Investmentbankern und aus Branchenkreisen. Offizielle Mitteilungen der Unternehmen liegen noch nicht vor.

Pfizer soll mit Tochterfirmen Milliardengewinne erwirtschaftet haben, die aus steuerlichen Gründen besser im Ausland investiert werden sollten. AstraZeneca wiederum stünde mit vielversprechenden Medikamenten zur Krebs-Immuntherapie auf dem Vormarsch. Insoweit arbeiten die beiden Unternehmen schon jetzt projektbezogen zusammen. Erst in der vergangenen Woche stellen beide ein neues Verfahren für klinische Studien bei Krebsmedikamenten vor. Die Aktien beider Unternehmen legten zuletzt an der Börse zu.

Die Pharmabranche ist derzeit aufgrund vieler auslaufender Patente gefordert. Für Pfizer dagegen ist der Zeitpunkt günstig, da es einige Patentabläufe schon hinter sich hat; AstraZeneca dagegen hat sich aktuell diesem Problem zustellen, wenn 2014 der Patentschutz für Nexium und 2016 für Crestor abläuft.

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