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Die Ende September in Kraft getretene Pflegereform könnte nach offiziellen Vorschlägen rund zwei Milliarden Euro mehr im Jahr kosten. Bei Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs würden sich diese Mehrausgaben ergeben, heißt es im Entwurf des Berichts eines hochrangigen Expertenbeirats der Bundesregierung. Er soll kommende Woche übergeben werden.

Mit dem Vorhaben von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) soll die Pflege von Demenzkranken verbessert werden. Zudem wird es künftig eine staatlich geförderte private Pflegevorsorge geben. Unabhängig vom Einkommen bekommt jeder Bürger, der eine private Zusatzversicherung abschließt, einen Zuschuss von 60 Euro im Jahr.

Kritikpunkt war bislang, dass die schwarz-gelbe Koalition keinen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt hatte. Nach derzeitiger Pflegebegriffsdefinition sind in Deutschland 1,964 Mio. Menschen Leistungsempfänger der Pflegestufen I-III (inkl.  Härtefälle).

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