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Nach drei Jahren der Kostendämpfung sehen die deutschen Pharma-Unternehmen nun etwas positiver in die Zukunft. Grund ist die Lockerung der Kostendämpfungsinstrumente. Diese bestehen hauptsächlich aus dem reduzierten Zwangsrabatt für Arzneimittel, die nicht dem Festbetrag unterliegen. Dieser wurde zum Jahresanfang von 16 auf sechs Prozent reduziert und steigt zum 1. April auf 7 Prozent, wird dann aber bis 2017 festgeschrieben.

Bei einer Umfrage unter den vfa-Mitgliedsunternhemen wird geschätzt, dass der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf 18,4 Mrd. Euro steigen könnte. Hier kommen nach vfa Aussagen auch teilweise strukturelle Nachfrageveränderungen zum Tragen. Auch der Export soll um weitere 4,5 Prozent auf 21,9 Mrd. Euro steigen.

Zwar werde es den Unternehmen in diesem Jahr besser gehen, dennoch sieht sich die Pharmabranche immer noch durch das sog. Preismoratorium eingeschränkt. Ihnen würden dadurch jährlich 1,9 Mrd. Euro an Umsatz fehlen. Auch der geplanten Offenlegung von Rabatten, die aus Verhandlungen bei der frühen Nutzenbewertung folgen, stehen Sie kritisch gegenüber. Sie vermuten negative internationale Wechselwirkungen, wenn die Preise in Deutschland offengelegt werden.

[ilink url=“http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitswirtschaft/article/854383/prognose-2014-pharma-verhalten-optimistisch.html“] Link zur Quelle (Ärzte Zeitung)[/ilink]