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Der zweitgrößte britische Pharmakonzern AstraZeneca sowie der weltweit (am Umsatz gemessen) viertgrößte französische Pharmakonzern Sanofi verzeichnen aufgrund von Patentverlusten und Währungseffekten teils zweistellige Umsatzrückgänge.

AstraZeneca bestätigte zwar seine Jahresprognose, rechnet aber nun mit einem stärkeren Anstieg der Kosten als bislang geplant. Der Gewinn werde im Vergleich zum Umsatz deutlich stärker zurückgehen. Einige Analysten werteten auch diese Aussagen als eine versteckte Prognosesenkung.

Sanofi hingegen korrigierte sein Umsatzziel für 2013 nach unten. Sanofi-Chef Chris Viehbacher geht jetzt für das Gesamtjahr von einem Gewinn aus, der sieben bis zehn Prozent geringer ausfallen wird als 2012. Bis dato war er von einer Stagnation oder einem Abfall von höchstens fünf Prozent ausgegangen. Hier belastete weiter der Ablauf des Patentes für den Blutverdünner Plavix, früher das zweitumsatzstärkste Präparat weltweit. Unerwartet hohe Lagerkosten in Brasilen drückten den Umsatz zusätzlich.

[ilink url=“http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/pharmariesen-gewinne-von-sanofi-und-astrazeneca-fallen/8582062.html“] Link zur Quelle (handelsblatt.com)[/ilink]