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Für die Pharmabranche bilden Vertrieb und Marketing traditionell den größten Kostenblock. Die Kosten für Außendienstler, Werbung und Fachinformationen treiben den Aufwand im Pharmamarketing nach oben. Nun werden die Budgets jedoch zusätzlich durch milliardenschwere Strafzahlungen an die US-Justiz wegen dubioser Marketingmethoden belastet. Die Strategie der Doppelvermarktung, also den Einsatz der Medikamente auch für die Behandlungen von Krankheiten im „Off-Label-Einsatz“ (also ohne Zulassung) zu empfehlen wurde den Pharmaunternehmen zum juristischen Verhängnis. Diese Doppelvermarktung ist häufig ein wichtiger Faktor hinter den kräftigen Umsatzsteigerungen bei einzelnen Wirkstoffen. Unternehmen, wie dem amerikanischen Konzern Merck & Co, wie auch deutsche Unternehmen wie Bayer und Boehringer,  droht neben den Strafzahlungen auch ein massiver Vertrauensverlust.

[ilink url=“http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/pharmariesen-vor-gericht/5881770.html?p5881770=2″]Link zur Quelle (Handelsblatt)[/ilink]