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Der niederländische Elektronikkonzern Philips ist im 2. Quartal des Jahres in allen Geschäftsbereichen gewachsen und hat wieder Gewinn gemacht. Der Konzernumsatz stieg um 5 Prozent auf  5,9 Mrd. Euro. Grund für das positive Abschneiden lag in einer wachsenden Nachfrage für Medizintechnik, LED-Lampen und Unterhaltungselektronik in den Schwellenländern.

Die Quartalszahlen sind aus Sicht von Philips besonders erfreulich, da der Elektronikkonzern nach einem Milliardenverlust (1,19 Mrd.Euro) im Vorjahr sich einem radikalen Sparprogramm unterzogen hatte. Nachdem Philips bereits zu Jahresbeginn mit einem Gewinnsprung von 80 Prozent aufwartete, erwirtschaftete der Konzern mit Sitz in Amsterdam im zweiten Quartal einen Gewinn von 167 Mio. Euro

Das größte Umsatzwachstum verzeichnete die Healthcare-Sparte (Umsatz: 2,02 Mrd.Euro). Hier legte Philips, das vor allem bei der Medizintechnik ein Rivale von Siemens ist, um 7 Prozent beim Umsatz zu. Dies wurde besonders dadurch bedingt, dass in Krankenhäusern neues Gerät angeschafft wurde. In Schwellenländern wie China oder Indien stiegen die Erlöse sogar um 22 Prozent. Das EBITA lag im Geschäftsbereich Healthcare bei 13,8 Prozent (Konzern: 7,6 Prozent).

In 2011 hat die Healthcare-Sparte von Philips 8,9 Mrd. Euro umgesetzt. Dabei entfielen 38 Prozent auf Imaging Systems, 25 Prozent auf Customer Services, 23 Prozent auf Patient Care and Clinical Informatics und 14 Prozent auf Home Healthcare Solutions.

[ilink url=“http://www.newscenter.philips.com/main/corpcomms/news/press/2012/20120723_q2.wpd“] Link zur Quelle (Philips)[/ilink]