Seite auswählen

Seit 2005 gibt es im Kinzigtal ein ambulantes Vollversorgungsmodell mit dem Integrationsvertrag „Gesundes Kinzigtal“. Beim dem Projekt, in das 31.000 Versicherte von AOK und LKK eingeschrieben sind, handelt es sich um ein Capitation-Modell. Dabei übernehmen Ärzte die wirtschaftliche Verantwortung für die Gesamtversorgung der Patienten.

Laut der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK), die mit  2.000 Versicherten an dem Projekt teilnimmt, sind die Versorgungskosten in den Jahren 2005 bis 2010 deutlich langsamer gestiegen als in der Regelversorgung.

In einer Kontrollgruppe lagen die Kosten jährlich um 327 Euro höher. Ursache sind vor allem verringerte Krankenhauskosten, die in der Kontrollgruppe um 151 Euro höher lagen, und niedrigere Arzneimittelkosten (66 Euro). Der Rest entfiel auf Krankengeld- und weitere Leistungsausgaben (110 Euro).

Aber auch die Versorgungsqualität ist gestiegen, was „durch gezielte Vorsorge, eine sektorenübergreifende, interdisziplinäre Versorgung und mehr als 20 spezifische Gesundheitsprogramme ermöglicht wurde“, so der Leiter des Vertragsreferats der LKK Baden-Württemberg.

[ilink url=http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/800752/gesundes-kinzigtal-machts-sparen.html] Link zur Quelle (Ärztezeitung)[/ilink]