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Der private Klinikbetreiber Rhön-Klinikum AG steht ohne Führungsduo dar: Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Pföhler verlässt das Unternehmen „auf eigenen Wunsch und im besten freundschaftlichen Einvernehmen“ zum Jahresende. Nachfolger könnte Martin Siebert werden.

Auch Finanzvorstand Erik Hamann geht bereits Ende September, „um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zuzuwenden“.

Das Verhältnis zwischen dem Rhön-Vorstand und Aufsichtsratschef Eugen Münch gilt seit längerem als angespannt. Unternehmensgründer und Großaktionär Münch hatte im Frühjahr auf eigene Faust die Übernahme des Unternehmens durch Fresenius eingefädelt.

Kommentar: Beim fränkischen Klinikbetreiber kehrt keine Ruhe ein:  Im April kündigte der Medizinkonzern Fresenius, zu dem Rhön-Konkurrent Helios gehört, ein Übernahmeangebot für den Rhön-Konzern an.

Der Übernahmeversuch scheiterte jedoch, weil die Fresenius-Konkurrenten Sana, Asklepios und B.Braun so viele Aktien kauften, dass eine Übernahme der angekündigten 90 Prozent plus eine Aktie misslang. Ein zweiter Übernahmeversuch verlief im Sande.

Zuletzt war zu vernehmen, dass die Sana-Anteilseigner – rund 30  private Krankenversicherungsunternehmen –  versuchen, Rhön-Aktien außerhalb der Börse aufzukaufen. Ziel sei es, einen Übernahmeversuch zu starten, wenn die Anteilseigner zusammen 20 Prozent des Rhön-Kapitals kontrollierten.

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