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Im Übernahmekampf um den Krankenhauskonzern Rhön-Klinikum könnte es ein weiteres Kapitel geben: In Branchenkreisen hieß es, der Münchener Konkurrent Sana Kliniken AG arbeite an einem entsprechenden Angebot.

Demnach sollen die Sana-Anteilseigner, dies sind 31 private Krankenversicherungsunternehmen, darunter DKV, Signal und Allianz als die größten, derzeit versuchen, Rhön-Aktien außerhalb der Börse aufzukaufen. Ziel sei es, einen Übernahmeversuch zu starten, wenn die Anteilseigner zusammen 20 Prozent des Rhön-Kapitals kontrollierten. Sana selbst hält keine Anteile an Rhön, könnte jedoch auf die derzeit noch unter 10 Prozent liegende Beteiligung seiner Anteilseigner zurückgreifen.

Beide Unternehmen wollten die Vorgänge nicht kommentieren. Rhön-Gründer Eugen Münch bekräftigte, dass man sich nicht in Gesprächen mit Sana befinde. Wie ein Zusammenschluss von Rhön und Sana aussehen könnte, ist Insidern zufolge noch unklar. Eine Option sei, dass das Münchner Unternehmen seine Kliniken in Rhön einbringe und die Sana-Eigner anschließend Mehrheitseigentümer von Rhön werden.

[ilink url=“http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/nach-geplatztem-deal-rhoen-klinikum-bandelt-mit-neuem-bieter-an/7164598.html“] Link zur Quelle (Handelsblatt.com)[/ilink]