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Bei der bevorstehenden Übernahme eines Großteils der Tochtergesellschaften und Beteiligungen der Rhön-Klinikum AG hat das Bundeskartellamt ein Hauptprüfverfahren eingeleitet. Das Vorhaben 43 Kliniken und 15 medizinische Versorgungszentren zu übernehmen wurde am 22. Oktober 2013 von der Europäischen Kommission an das Bundeskartellamt verwiesen.

Laut Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, stellt das Vorhaben das bislang größte Zusammenschlussprojekt im Krankenhaussektor in Deutschland dar. Die Übernahme werde sehr sorgfältig untersucht, insbesondere regionale Überschneidungen in der stationären Versorgung und die Nachfragemacht gegenüber den Krankenkassen stehen im Fokus. Das Ziel sei es die wettbewerblichen Strukturen zum Wohle des Patienten aufrechtzuerhalten.

Da Fresenius auch Anbieter von diversen Medizinprodukten ist, „wird sich das Bundeskartellamt auch mit zahlreichen Märkten für Medizinprodukte befassen“ und prüfen, wie sich der Zusammenschluss eines Herstellers auf einen großen Abnehmer der Produkte auswirkt. Aufgrund des Umfangs wurde die Frist für eine Entscheidung auf Ende Februar 2014 verlegt.

[ilink url=“http://w ww.hcm-magazin.de/uebernahme-von-rhoen-bundeskartellamt-leitet-hauptpruefverfahren-ein/150/10738/214200/“] Link zur Quelle (hcm Magazin)[/ilink]