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Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) vorgestellt. Sie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) erstellt und liefert Daten zu Übergewicht, Diabetes, körperlicher Aktivität, psychischer Gesundheit und Funktionseinschränkungen im Alter.
 
Die Prävalenz eines bekannten Diabetes in der Bevölkerung 18-79 Jahre beträgt insgesamt 7,2 Prozent (4,6 Mio. Personen) und hat damit seit dem BGS98 um 2 Prozentpunkte zugenommen. Allerdings sei das Ergebnis niedriger als bisherige Prävalenzschätzungen aus Versorgungsdaten. Zudem wurde auch die Häufigkeit bislang nicht erkannter Diabetes-Fälle untersucht. Hier liegt die Prävalenz bei 0,7 – 2,1 Prozent.
 
Ein weiteres DEGS-Ergebnis laute, dass es beim Anteil der Übergewichtigen (67,1 % bei Männern, 53,0 % bei Frauen) keine großen Veränderungen gegenüber 1998 gab. Bei Adipositas ist dagegen ein deutlicher Anstieg zu beobachten, vor allem bei Männern (von 18,9 % auf 23,3 %), bei Frauen ist der Anteil nur leicht gestiegen (von 22,5 % auf 23,9 %).
 
Andere untersuchte Aspekte waren zum Beispiel körperliche Betätigung und psychische Gesundheit. Laut der Studie haben 8,1 Prozent der Teilnehmer „von aktuellen Symptomen einer Depression“ berichtet und 1,5 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass ein Arzt oder Psychotherapeut bei ihnen in den letzten zwölf Monaten ein Burn-out-Syndrom festgestellt hat.
 

[ilink url=“http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Degs/degs_w1/Symposium/degs_diabetes.html“] Link zur Quelle (Robert Koch Institut)[/ilink]