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Der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche hat seinen Konzernumsatz in ersten Halbjahr 2012 um 4 Prozent zu konstanten Wechselkursen auf 22,4 Mrd. Franken gesteigert. Der Überschuss sank um 17 Prozent auf 4,4 Mrd. Schweizer Franken (3,7 Mrd. Euro). Der Gewinneinbruch ist den Kosten für den Konzernumbau geschuldet. Die Schließung des Standortes Nutley werde zudem einmalig Kosten in Höhe von 858 Mio. Franken verursachen.

In den Geschäftsbereichen Diagnostics und Pharmaceutical erwirtschaftete Roche folgende Ergebnisse:

  • Im ersten Halbjahr stiegen die Verkäufe der Division Diagnostics um 5 Prozent auf 5,014 Mrd. Franken.
  • Die Zuwächse stützten sich auf die Geschäftsbereiche Professional Diagnostics (+9 Prozent), Tissue Diagnostics (+17 Prozent) und Molecular Diagnostics (+6 Prozent). 
  • Bei Diabetes Care war der Umsatz aufgrund von Veränderungen bei der Kostenerstattung in wichtigen europäischen Märkten um 2 Prozent rückläufig.
  • Die Umsätze im Geschäftsbereich Pharmaceuticals wuchsen um 4 Prozent auf 17,409 Mrd. Franken.
  • Hierfür zeigte sich die erfolgreiche Lancierung des Brustkrebsmedikaments Perjeta sowie der Hautkrebsmedikamente Zelboraf und Erivedge verantwortlich; zudem verfügt der Konzern über eine starke Entwicklungspipeline mit insgesamt 72 neuen Wirkstoffen.

Der Baseler Konzern hat den Ausblick für 2012 bestätigt: Für den Konzern und die Division Pharma wird ein Verkaufszuwachs im unteren bis mittleren einstelligen Bereich erwartet, für die Division Diagnostics ein Wachstum über dem Markt.

[ilink url=“http://www.roche.com/media/media_releases/med-cor-2012-07-26.htm“] Link zur Quelle (Roche)[/ilink]